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Jacques Derrida

Das Denken und Schreiben Derridas gehört in den Zusammenhang einer Strömung die man auch „Philosophie der Differenz“ nennen kann. Vertreter dieser Strömung sind unter anderem: Michael Foucault, Gilles Deleuze, Jean-Francois Lyotard, Julia Kristeva und Luce Irigaray.

Der „Dekonstruktivismus“ der im Anschluss entwickelt wurde, stellt eine eigene Weiterbildung Derridaischer Denkmotive dar. Die in diesem Zusammenhang wohl bekannteste Position Derridas lautet: „Il n’y a pas de hors-texte“ – „Ein Text-Äußeres gibt es nicht“ . Derrida behandelt die Welt als Text, das heißt als ein Gewebe von Querverweisen, dass einmal mehr, einmal weniger durchlöchert ist.


In diesem Artikel widme ich mich ausschließlich den zwei Schlagwörtern „Differance“ und „Dekonstruktion“, die im Zusammenhang mit Derridas Denken maßgeblich sind. Durch das Verständnis dieser Begriffe ist meiner Ansicht nach ein Einstieg in die „postmoderne Diskussion“ möglich.

Ich gehe bewusst nicht in Details der Entwicklung von Sprache, Narrativität, Logozentrismus Grammatologie und Ontologie ein, was zwar wichtig wäre aber den Rahmen dieser dieses Artikels sprengen würde.

Differance
Laut Kimmerle ist die Bezeichnung „Philosophie der Differenz“ nicht ohne Probleme. Sie leitet sich her aus der Kritik des identifizierenden Denkens, wie sie von Adorno entwickelt worden ist. Die Differenzen denken, heißt danach: nicht identifizieren, das Andere und das Verschiedene nicht zurückführen auf dasselbe und das Gleichartige. Deshalb wäre es auch in sich widersinnig, das Differenzdenken als einheitliche, als solch anweisbare philosophische Strömung zu kennzeichnen. Das Denken der Differenz kann nur selbst different, differierend sein und nicht stets wieder dasselbe. Deshalb sprechen wir genauer von Derridas Philosophie der Differenz, die aber auch nicht dieselbe ist und bleibt, sondern nur als sich wandelnd ist, was sie ist.

Doch wie schon oben angedeutet, die Wortschöpfung „Differance“ von Derrida beruht auf einem Wortspiel und ist ein zentraler Begriff der von ihm entwickelten Philosophischen Dekonstruktion.

Beeinflusst von Ferdinand de Saussure, dessen Differentialitätsthese er radikalisiert, Martin Heidegger, Edmund Husserl, Georges Bataille und Sigmund Freud entwickelte Derrida den Begriff der différance. Es ist ein Kunstwort, das vom französischen Wort “différer” ausgeht und zwei verschiedene Bedeutungen hat. „Zum einen beschreibt das Wort die Tätigkeit, etwas auf später zu verschieben, was ökonomisches Kalkül, Umweg, Aufschub und Repräsentation impliziert; zum anderen heißt es “nicht identisch sein”, aber auch “erkennbar sein”. Das Substantiv zu différer lautet “différence” (Unterscheidung, Aufschiebung), die Partizipalform ist “différant” (Unterscheidendes, Aufschiebendes). Die Verwendung der Endung “-ance” in Derridas Wortschöpfung anstelle des “-ence” stellt eine Mischung dieser beiden Formen dar. Der Unterschied ist unhörbar (da sich -ence und -ance im Französischen phonetisch nicht unterscheiden), wodurch die Unmöglichkeit der Differenzierung angezeigt wird. Es ist somit Bruch und Verbindung zugleich.“

„Das Wort Différance nun enthält implizit eine Bevorzugung des Signifikanten (des Buchstabens) über das Signifikat (die Bedeutung). Der Unterschied différance/différence ist bei der Aussprache nicht hörbar. Die Bedeutungen unterscheiden sich jedoch: Différence ist die substantivierte Form des Verbs différer, das zum einen “sich unterscheiden” und zum anderen “aufschieben”, “zurückstellen”, “verschieben” bedeutet. Die Aussprache bleibt gleich, wenn das Wort zum partizipialen différant und damit zum Unterscheidenden/Aufschiebenden wird. (Im Deutschen wurde teilweise versucht, dies mit den Begriffen Differänz/Differenz nachzubilden.)“

„Was in der Différance gedacht werden soll, ist damit nicht festgelegt. Es sind nur einige Linien gezeichnet, die von dieser Schreibung ausgehen. Diese Linien bleiben lose zusammengebunden, in einem Bündel zusammengefasst. Die Différance ist deshalb streng genommen weder ein Wort noch ein Begriff, sondern eine vorläufige graphische Spur, die ihre Wirkungen zeitigen muss.“

Das wiederum macht die Différance zu einer strategischen Unternehmung und dient dazu herauszufinden, „wer und wo wir sind“, in der „Epoche“ weg von festen unveränderlichen idealen Bedeutungen.

„Damit führt die Différance gleichzeitig das aus, was sie bezeichnet. Différance kann in der einen oder der anderen Lesart gelesen werden, wobei eine Lesart zugunsten der anderen zeitlich aufgeschoben (temporalisiert) wird (man kann zur Veranschaulichung an ein Kippbild denken). Literarische und philosophische Texte (im Prinzip jedoch jeder Text) werden so zu einem Spiel des fortwährenden Sich - Unterscheidens durch Aufschübe und Widersprüche und des gegenseitigen Verweisens der Signifikanten aufeinander. Das Spiel der Differänzen hat kein erkennbares Zentrum oder klar auszumachende Hierarchien. Bedeutung ist daher immer relational, niemals absolut.“

Das wiederum macht die Différance zu einer strategischen Unternehmung und dient dazu herauszufinden, „wer und wo wir sind“, in der „Epoche“ weg von festen unveränderlichen idealen Bedeutungen.

Anhand des Beispiels der Différance zeigt Derrida auf das er, nicht wie Adorno, bereit ist unsere traditionelle Begrifflichkeit als etwas Unentrinnbares hinzunehmen.

Wie Adorno und Heidegger (Heidegger hat in seiner Schrift „Identität und Differenz“ deutlich gemacht, das die europäische Philosophie seit Platon überwiegend auf das Eine, Identische gerichtet ist und von dort aus Unterschiedliches und Vieles versucht wird zu erfassen) unterstreicht auch Derrida das die Tradition der europäischen Philosophie von unserem Identitätsdenken bestimmt wird und dies nicht so leicht verlassen oder transformiert werden kann.

Deshalb arbeitete Derrida an dieser Tradition, vertiefte sie und versuchte sie von innen her aufzusprengen. Daraus resultiert seine Arbeit an einer Dekonstruktion der Philosophie.

Dekonstruktion
Dekonstruktion (auch Dekonstruktivismus) ist ein philosophischer Begriff, der zuerst im Zusammenhang mit dem Werk von Jacques Derrida gebraucht wurde. In einem “Falter” Interview 1987 sagte Derrida unter anderem zur Dekonstruktion:

“Was ich Dekonstruktion nenne, kann natürlich Regeln, Verfahren oder Techniken eröffnen, aber im Grunde genommen ist sie keine Methode und auch keine wissenschaftliche Kritik, weil eine Methode eine Technik des Befragens oder der Lektüre ist, die ohne Rücksicht auf die idiomatischen Züge des Gegenstandes in anderen Zusammenhängen wiederholbar sein soll. Die Dekonstruktion hingegen befasst sich mit Texten, mit besonderen Situationen, mit der Gesamtheit der Philosophiegeschichte, innerhalb derer sich der Begriff der Methode konstituiert hat.
Wenn die Dekonstruktion also die Geschichte der Metaphysik oder die des Methodenbegriffs befragt, dann kann sie nicht einfach selbst eine Methode darstellen.
Die Dekonstruktion setzt die Umwandlung selbst des Begriffes des Textes und der Schrift voraus. … Ich nenne eine Institution ebenso wie eine politische Situation, einen Körper oder einen Tanz „Text“, was offenbar zu vielen Missverständnissen geführt hat, weil man mich beschuldigte, die ganze Welt in ein Buch zu stecken. Das ist offensichtlich absurd.”

In einem Gespräch am 21. Juni 1995 zwischen Ruth Robbins, Julia Wolfreys und Jacques Derrida anlässlich einer Tagung „Applied Derrida“ and der Universität von Luton (England) betonte er weiter:

Nach Derrida ist Dekonstruktion also keine Methode, dass heißt nach einer bestimmten Vorgehensweise geprägte Philosophie, sondern eine Praxis, die sich immer auf bestimmte, aktuelle Themen bezieht.

„Also einerseits gibt es keine „angewendete Dekonstruktion“. Anderseits aber gibt es nichts anderes, weil die Dekonstruktion nicht aus einem Set von Theoremen, Axiomen, Werkzeugen, Regeln, Techniken oder Methoden besteht. Wenn die Dekonstruktion an sich also nichts ist, dann ist alles, was sie tun kann, anwenden, angewendet werden auf etwas anderes. Und das nicht nur in mehr als einer Sprache, sondern auch mit etwas anderem. Es gibt keine Dekonstruktion. Dekonstruktion hat kein spezifisches Objekt. Sie kann nur Bezug nehmen auf, angewendet werden, beispielsweise auf das irische Problem, Die Kabbalah, das Problem der Nationalität, das Gesetz, die Architektur, die Philosophie, unter anderem. Sie kann nur anwenden. … Dekonstruktion kann nicht angewendet werden. Mit dieser Aporie also müssen wir umgehen, und darum geht es bei der Dekonstruktion.“

Nach Derrida ist Dekonstruktion also keine Methode, dass heißt nach einer bestimmten Vorgehensweise geprägte Philosophie, sondern eine Praxis, die sich immer auf bestimmte, aktuelle Themen bezieht.

„Dekonstruktion nimmt das Behauptete zur Kenntnis, um sich dann sogleich darauf zu konzentrieren, was dieses Behauptete alles nicht behauptet, auslässt und verneint.

„Dekonstruktion nimmt das Behauptete zur Kenntnis, um sich dann sogleich darauf zu konzentrieren, was dieses Behauptete alles nicht behauptet, auslässt und verneint. Sie richtet den Fokus demnach auf das Nichtgesagte. Dieses soll herausgestellt und konzentriert werden, sodass der Fußabdruck der Aussage deutlich wird. Dekonstruktion muss demnach je nach dem betrachteten Gegenstand unterschiedlich verfahren. Sie ist nicht immer auf die gleiche Art anwendbar.

Dennoch kann man zwei Bewegungen ausmachen: Die erste umfasst die Umkehrung, z. B. von binären Unterscheidungen; die zweite umfasst die Verschiebung der gesamten Logik. Würde man bei der ersten Bewegung stehen bleiben, würde wieder eine neue Hierarchie aufgebaut. Daher sei, so betont Derrida, die zweite Bewegung der Verschiebung unbedingt notwendig. Hinzu kommt, dass eine Dekonstruktion eigentlich nie abgeschlossen ist, da sich immer wieder binäre Logiken herstellen.“

Die binären Gegensätze kann man sich dabei etwa als dialektische Anschauung vorstellen: Ein Text, der vielleicht aus gewohnter (binärer) These und Antithese besteht, kann, wenn Dekonstruktion angewandt wird, eine Vielzahl weiterer Perspektiven enthüllen, die gleichzeitig vorhanden sind und häufig in Konflikt zueinander stehen. Dieser Konflikt wird durch die Dekonstruktion erst sichtbar.
Praktisch kann man sich Dekonstruktion so vorstellen, dass etwa Begriffe selbst und ihre Entstehungsgeschichte hinterfragt und Diskussionen von einer Metaebene („Eine Metaebene ist eine übergeordnete Ebene oder Sichtweise, die aus einem Diskurs oder einer Struktur hinausweist und eine neue Dimension oder Distanz in der Betrachtung eröffnet“ ) aus auf ihre Sprecher und Bedingungen hin untersucht werden. Dabei kann Dekonstruktion als Philosophie in Text und Theorie vorkommen, aber auch z. B. als künstlerische Praxis in der bildenden Kunst, der Mode, der Musik, der Architektur oder im Film.

Laut Derrida stellt Dekonstruktion also die Aufgabe, die Grenzen der Begriffe ‘Gerechtigkeit’, ‘Gesetz’, ‘Recht’, der wissenschaftlichen Begriffsbildungen, die Grenzen der Werte und Normen und Vorschriften wieder ins Gedächtnis zurückzurufen. Dabei geht es Hauptsächlich um die Grenzen der Begriffe und der Werte, die sich im Laufe dieser Geschichte durchgesetzt und die für uns als selbstverständlich (als “natürlich”) betrachtet und verstanden werden.

Die Dekonstruktion ist stets die Befragung der Ursprünge, der Grundlagen und der Grenzen unseres begrifflichen, theoretischen und normativen Apparates. Und dies immer in der doppelten Bewegung der Différance.

Die Praxis der Dekonstruktion, ist nicht denkbar ohne das Denken der Différance.

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Der Autor
Michael Dreher, ist 24 und wohnt in einer Lebensgemeinschaft in Gäufelden bei Herrenberg. Er ist Teil des Leitungsteams der Prisma Gemeinschaft im Gäu die aus einem Netzwerk von Hausgemeinden besteht. Er studiert Theologie an der Akademie für Leiterschaft und arbeitet in der IT Brache bei IBM.

7 Kommentare.
Der Eintrag wurde am Mittwoch, 2. Aug 2006 mit den Tags Emerging Church, Emerging Culture, Philosophie veröffentlicht. Du kannst einen Kommentar hinterlassen, von Deiner Seite einen Trackback setzen und die Unterhaltung mit folgendem RSS 2.0 Feed verfolgen.

  1. Wow, das ist krass gebündelt und trotzdem lang! Gut gemacht!
    Das Lesen dieses Textes ist sehr schwer und zu Teil haarsträubend. Zum einen Teil wegen der schwierigen Formulierungen die jedoch im Thema impliziert sind, zum anderen Teil wegen der Schlussfolgerungen aus den Derrida-Zitaten.
    Ich hätte mich beinahe dazu hinreisen lassen, einen Kommentar zu schreiben bevor ich den ganzen Artikel gelesen hatte.
    Hier möchte ich allen Lesern vor allem die letzten 4 Absätze der persönlichen Bewertung empfehlen.
    Gleichzeitig möchte ich selbst noch eine persönliche Bewertung abgeben.
    Michael Dreher schreibt, die Braut Gottes könne durch die Philosphie Derridas “zu einer liberalen und konservativen Braut werden”.
    Kann es sein, dass viele Denker der “Emerging Church” sich die Dekonstruktion zum Prinzip gemacht haben und während sie “das Leben, das Universum und den ganzen Rest” hinterfragen, vergessen sie, dass wir, die Christen, einen Auftrag haben.
    Ja, wir müssen die Tradition erkennen und hinterfragen. Aber dann müssen wir uns endlich aufmachen und nach Antworten zu suchen die uns 10 Jahre weiter bringen.
    Gruß Michael

  2. Michael Dreher

    @ Michael S.
    Danke für dein Feedback.

    Genau weil mir unser Auftrag auf dem Herzen brennt habe ich mich mit Derrida auseinandergesetzt. Für mich ist es wichtig das wir nicht beim Dekonstruieren stehen bleiben sondern als Leib Jesu eine Antwort auf die Fragen der Gesellschaft sind.

    Ich denke es ist in unserer Zeit von großer Bedeutung das wir als Leib Jesu unterscheiden lernen:

    A. Geistliche Werte von Kulturellen Werten - Was in der Bibel ist Kultur bedingt und was ist nicht diskutabel. Was ist also von der Bibel her absolut und was nicht?

    B. Jede Kultur hat “Blinde Flecken” in Bezug auf Gottes Gesinnung (Weltanschauung) - Was sind unsere Blinde Flecken mit denen wir als Leib Jesu zu tun haben. (Individualismus, Materialismus –> Sicherheit u.a. ?)
    Ist es nicht einfach als Europäischer Christ auf dem Weg Gottes Gesinnung ähnlicher zu werden(Röm.12,2), unsere “Blinden Flecken” als richtig zu interpretieren und dabei oft nicht zu erkennen, dass es unsere Prägung ist was wir leben und nicht Gottes Gesinnung?

    Ja wir sind in einem kulturellen Paradigmenwechsel, können und dürfen Gemeinde nicht mehr leben wie unsere Väter. Wie aber können wir mit ihnen eine Antwort als Leib Jesu sein? Eine Antwort die Menschen so ergreift das sie unsere Gesellschaft in Einklanng mit Gottes Gedanken transformieren?

    Gruss Michel

  3. deinen kommentar mag ich, weil er gut deine sicht ausdrückt, michel.
    und sorry, dass es so lange nicht ging.

  4. zu Michels Kommentar

    Gerade diese Dinge, die uns als Orientierung gedient haben, wurden uns weggenommen. Also all das, was wir für Gottes Ordnungen gehalten haben.
    Die Suche nach neuer Orientierung bringt vorerst Enttäuschung, weil wir wieder nach Ordnungen suchen, die uns diese Orientierung und Sicherheit zurückgeben sollen.
    Je mehr ich danach suche, muss ich an mir selbst scheitern und verzweifeln. Und inmitten dieser Verzweiflung werde ich früher oder später wieder meinem Herrn begegnen und feststellen, dass Er allein Gegenstand meines Verlanges ist.

    Alle Ordnungen, über die Jesus jemals in der Bibel sprach, sind eigentlich Namen für Ihn (bezeichnen Ihn). Sie sind in Ihm. Außerhalb von Jesus können sie nur Gesetzmäßigkeiten und Gesetzlichkeiten sein, die uns trennen statt verbinden.

    Die Herausforderung in Punkt A wird durch Punkt B insofern eingeschränkt, als dass eine theologische oder “nicht-gelebte” Annäherung unmöglich wird, weil wir unsere Prägung nicht als das Maß aller Dinge benutzen können.

    Man kann meinen Kommentar in den falschen Hals kriegen und den Eindruck gewinnen, dass ich den Beitrag auf dieser Website angreife.
    Ich bin jedoch genauso auf einer Suche und habe nur wenige Antworten. Ich kann es nicht aus mir selbst.

  5. Markus

    @ mein Kommentar von Dezember

    Lass es mich anders sagen:
    Göttliche oder biblische Prinzipien und Gesetzlichkeit liegen direkt nebeneinander.
    All diese »Dinge«, von denen wir oft sprechen – wie auch Prinzipien – sind an sich pures Gesetz. Wenn wir diese Dinge suchen, werden wir also Gesetz finden. Suchen wir aber Christus aus dem Herzen, dann werden wir feststellen, dass diese »Dinge« in ihm verborgen sind. Und nur wenn wir Ihn als Person suchen, werden wir lernen damit umzugehen, indem wir schlicht Ihn kennenlernen.

    Er stellt alles in den Schatten. Was haben wir davon, wenn wir uns um die Prinzipien kümmern, als wenn wir nur neben Ihm stehen würden, obwohl wir von Anfang an in Ihm sind und Er in uns?

    Ich unterstelle Dir nicht, dass Du in Deinem Artikel Christus außen vor lässt, denn ich kenne Dich flüchtig und habe etwas von deinem Herzen gesehen. Dein Ansatz für diesen Artikel scheint auch ganz wo anders zu liegen, aber dennoch kann man es fatal missverstehen.

  1. [depone] - 11. Aug. 2006

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