9. Aug 2007
Nicht mehr sondern anders kommunizieren
Das Leben im Kommunikationszeitalter beschert uns eine unüberschaubare Vielfalt von Möglichkeiten uns mitzuteilen. Im Internet rufen uns immer mehr Seiten zu, wie wichtig ihnen unsere Meinung ist. Wir können Artikel für Online-Magazine verfassen, unsere Blogeinträge aufgrund ihres Informationsgehalts in Lesercharts nach oben puschen und sind per Skype, icq oder iChat online mit Menschen am anderen Ende der Welt zum Kaffeeklatsch verabredet.
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26. Jul 2007
Eine Buchbesprechung zu Kester Brewins The Complex Christ: Signs of Emergence in the Urban Church von Dagmar Begemann:
Ausgehend von Fowlers Theorie der verschiedenen Stufen des Glaubens fordert Brewin als Ziel eines Post-Aufklärungs-Bewusstseins einen verbindenden Glauben in einer „Conjunctive Church“, denn sie ist für ihn die einzige Form von Gemeinde, in der Menschen aus allen Glaubensstufen Gemeinschaft und Wachstum erfahren können. Die „Conjunctive Church“ nach Fowler ist das, was Brewin selbst mit dem Terminus „Emergent Church“ bezeichnet. Ihm geht es dabei in erster Linie darum, die Prinzipien der Systemtheorie für den Gemeindebau fruchtbar zu machen.
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11. Jun 2007
In seinem Buch Exiles: Living Missionally in a Post-Christian Culture wendet sich Michael Frost, CoAutor von The Shaping of Things to Come, an Exilanten, Christen, die “mit der nagenden Spannung leben, weder in der Welt, noch in der Kirche, wie sie sie gekannt haben, zuhause zu sein.” Frost sieht in der nachkonstantinischen Zeit eine kirchengeschichtliche Fehlentwicklung, infolge derer
„… sich das Christentum von einer dynamischen, revolutionären sozialen und geistlichen Bewegung in eine statische religiöse Institution verwandelte, begleitet von Strukturen, Priesterschaft und Sakramenten.“
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11. Apr 2007
Über gewohnte und ungewohnte Formen der Kommunikation.
Mit Sprachspiel ist hier eine Form der Kommunikation gemeint, die gewissen Regeln folgt, nach gewissen Normen funktioniert.
Francois Lyotard legt seiner berühmten Studie Das postmoderne Wissen eine modifizierte Theorie der Sprachspiele nach Wittgenstein zu Grunde. Der Terminus “Sprachspiel” ist dabei weniger im Sinne von ’spielerisch’, ‘verspielt’ oder ’spaßig’ zu verstehen. Mit Sprachpiel ist hier eine Form der Kommunikation gemeint, die gewissen Regeln folgt, nach gewissen Normen funktioniert - so wie beispielsweise ein Schachspiel: Es läuft nach bestimmten Regeln ab und lebt von festgelegten Rahmenbedingungen.
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16. Mrz 2007
Alan stellt hier den Niedergang der Kirche mit ihrem alten Weltbild in Verbindung und fordert ein neues Weltbild der Anpassungsfähigkeit für eine veränderte Kirche. Dabei greift er tief in emergente Theorien wie die Chaostheorie, die Lebende System Theorie und die Komplexitätstherien hinein, um in der Verbindung mit den organischen Bildern der Bibel die Notwendigkeit der radikalen Reform in der Kirche deutlich zu machen.
Überzeugend argumentiert er für kontextuell angepasste Formen von Kirche, aber bleibt bei den Formen nicht stehen - nichts weniger als ein echter Paradigmenwechsel am Herz unserer Kirchen und Organisationen ist nötig, um unseren Auftrag im 21. Jahrhundert zu erfüllen. Ganz nebenbei erklärt er unterschiedliche Strömungen und knüpft Netzwerkverbindungen, die helfen die Emerging Missional Church zu verstehen.
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9. Feb 2007
Theologie in unserer Zeit zu treiben fordert uns in der selben Weise heraus unser Verständnis der Bibel zu hinterfragen, wie es das Leben in der Nachfolge tut. Aus diesem Grund erscheint dieser Artikel über das Bibelverständnisses von N.T. Wright, basierend auf einem veröffentlichten Vorlesungsmanuskript, als Diskussionsanregung. Das Bild eines Bühnenstücks von Shakespeare wird von N.T. Wright angeführt um der Frage nachzugehen, in wiefern die Bibel als autoritative Schrift verstanden werden kann.
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8. Jan 2007
Inspiriert vom Kosmoblog, auf dem täglich einige Artikel zur Lektüre empfohlen werden, dachte ich mir, dass eine monatliche Lektüreliste auch hier interessant sein könnte. Aus diesem Grund beginnen wir heute einmal mit fünf Artikeln die mir in den letzten Wochen zu denken gaben:
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2. Aug 2006
Das Denken und Schreiben Derridas gehört in den Zusammenhang einer Strömung die man auch „Philosophie der Differenz“ nennen kann. Vertreter dieser Strömung sind unter anderem: Michael Foucault, Gilles Deleuze, Jean-Francois Lyotard, Julia Kristeva und Luce Irigaray.
Der „Dekonstruktivismus“ der im Anschluss entwickelt wurde, stellt eine eigene Weiterbildung Derridaischer Denkmotive dar. Die in diesem Zusammenhang wohl bekannteste Position Derridas lautet: „Il n’y a pas de hors-texte“ – „Ein Text-Äußeres gibt es nicht“ . Derrida behandelt die Welt als Text, das heißt als ein Gewebe von Querverweisen, dass einmal mehr, einmal weniger durchlöchert ist.
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10. Jul 2006
Heute wurde eine neue, interessante Funktion diesem Blog hinzugefügt: Eine Seite für Buchbesprechungen. Auf dieser Seite werden verschiedene Bücher von unterschiedlichen Personen besprochen, so entsteht eine Vielfalt an Meinungen, die der Leserin einen Einblick gibt, wie das besprochene wahrgenommen werden kann. Die Besprechungen enthalten auch inhaltliche Angaben und Gedanken dazu für wen das Buch inspirierend sein könnte.
Und hier als ersten Vorgeschmack ein Auszug aus der Besprechung von Leonard Sweets ›Aqua Church‹:
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18. Apr 2006
Ok, das war eine Woche bei ›Salomon’s Porch‹.
Bei unserem Sonntagabend Gottesdienst bist du in eines unserer Sofas gesunken und hast gelernt wie und warum wir unsere Gottesdienste interaktiv und ganzheitlich machen.
Du kamst zu unserer Jogaklasse und hast unsere Achtung für die physikalischen Dimensionen von Anbetung und Leben in Jesus miterlebt.
Am Dienstag warst du Teil der Bibeldiskussion in der unsere Predigten Gestalt annehmen und hast erlebt, wie wir die Lehrautorität im Gespräch teilen.
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