9. Aug 2007
Nicht mehr sondern anders kommunizieren
Das Leben im Kommunikationszeitalter beschert uns eine unüberschaubare Vielfalt von Möglichkeiten uns mitzuteilen. Im Internet rufen uns immer mehr Seiten zu, wie wichtig ihnen unsere Meinung ist. Wir können Artikel für Online-Magazine verfassen, unsere Blogeinträge aufgrund ihres Informationsgehalts in Lesercharts nach oben puschen und sind per Skype, icq oder iChat online mit Menschen am anderen Ende der Welt zum Kaffeeklatsch verabredet.
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26. Jul 2007
Eine Buchbesprechung zu Kester Brewins The Complex Christ: Signs of Emergence in the Urban Church von Dagmar Begemann:
Ausgehend von Fowlers Theorie der verschiedenen Stufen des Glaubens fordert Brewin als Ziel eines Post-Aufklärungs-Bewusstseins einen verbindenden Glauben in einer „Conjunctive Church“, denn sie ist für ihn die einzige Form von Gemeinde, in der Menschen aus allen Glaubensstufen Gemeinschaft und Wachstum erfahren können. Die „Conjunctive Church“ nach Fowler ist das, was Brewin selbst mit dem Terminus „Emergent Church“ bezeichnet. Ihm geht es dabei in erster Linie darum, die Prinzipien der Systemtheorie für den Gemeindebau fruchtbar zu machen.
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11. Apr 2007
Über gewohnte und ungewohnte Formen der Kommunikation.
Mit Sprachspiel ist hier eine Form der Kommunikation gemeint, die gewissen Regeln folgt, nach gewissen Normen funktioniert.
Francois Lyotard legt seiner berühmten Studie Das postmoderne Wissen eine modifizierte Theorie der Sprachspiele nach Wittgenstein zu Grunde. Der Terminus “Sprachspiel” ist dabei weniger im Sinne von ’spielerisch’, ‘verspielt’ oder ’spaßig’ zu verstehen. Mit Sprachpiel ist hier eine Form der Kommunikation gemeint, die gewissen Regeln folgt, nach gewissen Normen funktioniert - so wie beispielsweise ein Schachspiel: Es läuft nach bestimmten Regeln ab und lebt von festgelegten Rahmenbedingungen.
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2. Aug 2006
Das Denken und Schreiben Derridas gehört in den Zusammenhang einer Strömung die man auch „Philosophie der Differenz“ nennen kann. Vertreter dieser Strömung sind unter anderem: Michael Foucault, Gilles Deleuze, Jean-Francois Lyotard, Julia Kristeva und Luce Irigaray.
Der „Dekonstruktivismus“ der im Anschluss entwickelt wurde, stellt eine eigene Weiterbildung Derridaischer Denkmotive dar. Die in diesem Zusammenhang wohl bekannteste Position Derridas lautet: „Il n’y a pas de hors-texte“ – „Ein Text-Äußeres gibt es nicht“ . Derrida behandelt die Welt als Text, das heißt als ein Gewebe von Querverweisen, dass einmal mehr, einmal weniger durchlöchert ist.
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