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Die Mitmach-Bibel

Was passiert, wenn man das Bibelstudium “im stillen Kämmerlein” öffentlich macht? Wenn — befeuert und unterstützt durch aktuelle und zukünftige Technologien — Menschen im virtuellen Raum zusammenkommen, um gemeinsam die Bibel auszulegen? Wie könnte so ein Mediensystem aussehen? Spannende Fragen, denen ich im Rahmen meiner Diplomarbeit nachgegangen bin.

Angefangen hat mein Interesse an diesem Thema eigentlich — und das erkenne ich erst jetzt — mit einer Unzufriedenheit. Unzufriedenheit darüber, wie wenig — nach meiner persönlichen Erfahrung — in Gemeinden eine Art “Basistheologie” praktiziert wird, bei der sich bei jedem einzelnen theologische Standpunkte und Meinungen bilden. Sicherlich, so mag man einwenden, gibt es auf dem persönlichen Weg mit Gott verschiedene “Reifestufen”, und ein Meinungsbildungsprozess kann dementsprechend lang und wechselhaft sein. Das ist richtig, aber es gehört zum persönlichen Wachstum eben auch dazu, nicht nur grundsätzlich unkritisch und unreflektiert das Wort von vorne (Kanzel ist zu altmodisch) aufzunehmen, sondern ein solides Glaubensfundament auszubilden, das auch kritischen Fragen standhält. Hier stehen besonders fundamentalistische Positionen und Haltungen zu Recht in der Kritik.
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Der Dialog als Kommunikationsmöglichkeit

Nicht mehr sondern anders kommunizieren

Das Leben im Kommunikationszeitalter beschert uns eine unüberschaubare Vielfalt von Möglichkeiten uns mitzuteilen. Im Internet rufen uns immer mehr Seiten zu, wie wichtig ihnen unsere Meinung ist. Wir können Artikel für Online-Magazine verfassen, unsere Blogeinträge aufgrund ihres Informationsgehalts in Lesercharts nach oben puschen und sind per Skype, icq oder iChat online mit Menschen am anderen Ende der Welt zum Kaffeeklatsch verabredet.

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Buchbesprechung: Brewin

Eine Buchbesprechung zu Kester Brewins The Complex Christ: Signs of Emergence in the Urban Church von Dagmar Begemann:

Ausgehend von Fowlers Theorie der verschiedenen Stufen des Glaubens fordert Brewin als Ziel eines Post-Aufklärungs-Bewusstseins einen verbindenden Glauben in einer „Conjunctive Church“, denn sie ist für ihn die einzige Form von Gemeinde, in der Menschen aus allen Glaubensstufen Gemeinschaft und Wachstum erfahren können. Die „Conjunctive Church“ nach Fowler ist das, was Brewin selbst mit dem Terminus „Emergent Church“ bezeichnet. Ihm geht es dabei in erster Linie darum, die Prinzipien der Systemtheorie für den Gemeindebau fruchtbar zu machen.

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Im Exil: DoSi über die Exilanten bei Frost

In seinem Buch Exiles: Living Missionally in a Post-Christian Culture wendet sich Michael Frost, CoAutor von The Shaping of Things to Come, an Exilanten, Christen, die “mit der nagenden Spannung leben, weder in der Welt, noch in der Kirche, wie sie sie gekannt haben, zuhause zu sein.” Frost sieht in der nachkonstantinischen Zeit eine kirchengeschichtliche Fehlentwicklung, infolge derer

„… sich das Christentum von einer dynamischen, revolutionären sozialen und geistlichen Bewegung in eine statische religiöse Institution verwandelte, begleitet von Strukturen, Priesterschaft und Sakramenten.“

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Crash-Kurs: Chaos

Alan stellt hier den Niedergang der Kirche mit ihrem alten Weltbild in Verbindung und fordert ein neues Weltbild der Anpassungsfähigkeit für eine veränderte Kirche. Dabei greift er tief in emergente Theorien wie die Chaostheorie, die Lebende System Theorie und die Komplexitätstherien hinein, um in der Verbindung mit den organischen Bildern der Bibel die Notwendigkeit der radikalen Reform in der Kirche deutlich zu machen.
Überzeugend argumentiert er für kontextuell angepasste Formen von Kirche, aber bleibt bei den Formen nicht stehen - nichts weniger als ein echter Paradigmenwechsel am Herz unserer Kirchen und Organisationen ist nötig, um unseren Auftrag im 21. Jahrhundert zu erfüllen. Ganz nebenbei erklärt er unterschiedliche Strömungen und knüpft Netzwerkverbindungen, die helfen die Emerging Missional Church zu verstehen.

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Gedanken zum Verständnis der Bibel

Theologie in unserer Zeit zu treiben fordert uns in der selben Weise heraus unser Verständnis der Bibel zu hinterfragen, wie es das Leben in der Nachfolge tut. Aus diesem Grund erscheint dieser Artikel über das Bibelverständnisses von N.T. Wright, basierend auf einem veröffentlichten Vorlesungsmanuskript, als Diskussionsanregung. Das Bild eines Bühnenstücks von Shakespeare wird von N.T. Wright angeführt um der Frage nachzugehen, in wiefern die Bibel als autoritative Schrift verstanden werden kann.

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Buchbesprechung

Heute wurde eine neue, interessante Funktion diesem Blog hinzugefügt: Eine Seite für Buchbesprechungen. Auf dieser Seite werden verschiedene Bücher von unterschiedlichen Personen besprochen, so entsteht eine Vielfalt an Meinungen, die der Leserin einen Einblick gibt, wie das besprochene wahrgenommen werden kann. Die Besprechungen enthalten auch inhaltliche Angaben und Gedanken dazu für wen das Buch inspirierend sein könnte.

Und hier als ersten Vorgeschmack ein Auszug aus der Besprechung von Leonard Sweets ›Aqua Church‹:

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Experimentieren und Ausdauer

Ok, das war eine Woche bei ›Salomon’s Porch‹.

Bei unserem Sonntagabend Gottesdienst bist du in eines unserer Sofas gesunken und hast gelernt wie und warum wir unsere Gottesdienste interaktiv und ganzheitlich machen.

Du kamst zu unserer Jogaklasse und hast unsere Achtung für die physikalischen Dimensionen von Anbetung und Leben in Jesus miterlebt.

Am Dienstag warst du Teil der Bibeldiskussion in der unsere Predigten Gestalt annehmen und hast erlebt, wie wir die Lehrautorität im Gespräch teilen.

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Buchempfehlung: »The Out Of Bounds Church?«

Zur Beschäftigung mit Emerging Church kann es ein Weg sein ausgewählte Bücher zu lesen um auf diese Weise das Gedankengut besser kennen zu lernen. Um die Auswahl aus der Masse an Literatur zu diesem Thema ein wenig zu vereinfachen sollen an dieser Stelle hin und wieder Bücher empfohlen werden.

Das erste Buch, welches hier empfohlen werden soll ist: The Out Of Bounds Church? Learning to Create a Community of Faith in a Culture of Change.
von Steve Taylor.

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  • Emergentes Gedankengut

    Auf diesem Blog veröffentlicht die Akademie für Leiterschaft Artikel über die gegenwärtigen gesellschaftlichen Entwicklungen und deren mögliche Auswirkungen auf Gemeinde. Diese Beiträge behandeln sowohl die theoretische Seite als auch praktische Aspekte. Zur Vertiefung der angesprochenen Themen werden weitere Materialien bereitgestellt.
    Die Form des Blogs wurde bewusst gewählt, da dieses Medium ein Gespräch über die Artikel und Themen sehr gut ermöglicht.
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